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UPI-Bericht 40

Ozon - Entwicklung und Gegenmaßnahmen, Wirksamkeit des Ozongesetzes

 

Schlußfolgerungen

Die in dieser Untersuchung zum ersten Mal vorgenommene Auswertung aller Ozonmeßwerte des Bundesgebietes aus den letzten sechs Jahren (15 Millionen Weßwerte) zeigt, daß zwischen den im Wochenverlauf schwankenden Emissionen der Vorläufersubstanzen für Ozon und den Ozonkonzentrationen signifikante Zusammenhänge bestehen. Steigende Emissionen der Vorläufersubstanzen bewirken steigende Ozonkonzentrationen, absinkende Emissionen reduzieren die Ozonbelastungen mit einer Zeitverzögerung von 1 bis 2 Tagen. Die Zusammenhänge sind dabei umso ausgeprägter, je höher die Ozonkonzentrationen sind. Damit ist zum erstenmal bewiesen, daß die in den letzten Jahren gestiegene Sommersmogbelastung durch kurzfristige Reduktionen der Vorläufersubstanzen wirksam verringert werden könnte.

Eine Berechnung der Wirksamkeit des im Jahr 1995 beschlossenen Ozongesetzes, die in dieser Studie ebenfalls zum ersten Mal durchgeführt wurde, zeigt, daß das Gesetz seinen Zweck in keiner Weise erfüllen kann. Eine Durchrechnung der Sommersmogperioden der Vergangenheit zeigt, daß das Gesetz die Ozonspitzenbelastungen praktisch nicht beeinflussen kann.

Eine Revision des Ozongesetzes ist deshalb dringend notwendig. Der von Greenpeace vorgelegte Vorschlag für ein neues Ozongesetz ist dazu geeignet. Er stellt einen Kompromiß zwischen gesundheitlichen Erfordernissen und ökonomischen Bedingungen dar. Er könnte die Ozonbelastung der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland über 1 000 mal besser reduzieren als das Ozongesetz der Bundesregierung.

Nachfolgend einige der 25 Grafiken des Berichts, die dort näher erläutert werden:

Ozon und Gesundheitsschäden - Grenzwerte (27796 Byte)

Wirksamkeit Sommersmoggesetz (14448 Byte)

Inhaltsverzeichnis  UPI-Bericht   40 Seite
Wirkung von Ozon 1
Bildung von Ozon 9
Langfristiger Trend 10
Sommersmog-Gesetz der Bundesregierung 12
Reduktionsmöglichkeiten für Ozon 13
Änderung des Meßverfahrens 18
Wirksamkeit des Sommersmog-Gesetzes 20
Reduktion der Vorläufersubstanzen 23
Grenzwerte für Ozon 29
Greenpeace-Vorschlag für ein neues Sommersmoggesetz 31
Wirksamkeit des Greenpeace-Vorschlags 34
Schlußfolgerungen 36
Anhang zur 2. Auflage: Wirksamkeit der Vorschläge der Parteien zur Ozonminderung 37


UPI-Bericht 40 "Ozon - Entwicklung und Gegenmaßnahmen, Wirksamkeit des Ozongesetzes": 37 Seiten, 25 Grafiken, 17 Tabellen, Der Bericht ist als gedruckter Bericht vergriffen. Interessenten versenden wir den Bericht als PDF-Datei; Unkostenbeitrag 2,- Euro; bitte geben Sie Ihre email-Adresse an. Nachfolgebericht UPI-Bericht 48 "Maßnahmen gegen Sommersmog"

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